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6. Spieltag (Rheinlandliga): TuS Kirchberg - SG Eintracht Mendig/Bell, 17:15
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7. Spieltag (Rheinlandliga): SG Schneifel-Stadtkyll - TuS Kirchberg, 18:00
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8. Spieltag (Rheinlandliga): TuS Kirchberg - TuS Mayen, 15:00
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9. Spieltag (Rheinlandliga): SV Windhagen - TuS Kirchberg, 15:30
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1. Mannschaft: Turbulente Partie gegen Gönnersdorf endet mit einem knappen Sieg

Die weiterhin anhaltenden kalten Wetterverhältnisse führten dazu, dass das Spiel vom Gönnersdorfer Rasenplatz auf den Kunstrasen in Bad Breisig verlegt wurde. Manch einer würde sagen, dass diese Tatsache dem TuS Kirchberg in die Karten spielt. Allerdings war es eben die SG Gönnersdorf, die unserem Team die einzige Heimniederlage auf so einem Kunstrasen in der Hinrunde zufügte. Die Mannschaft um Christian Schneider war somit gewarnt und wusste um die Stärke der Gastgeber.

Bei kalten Temperaturen ging es auf Anhieb turbulent los. Dabei bejubelten die Gastgeber nach nur vier Minuten den Führungstreffer. Philipp Ruthsch verwandelte einen eher fragwürdigen Freistoß an der Strafraumgrenze. Auch im weiteren Verlauf tat sich der TuS schwer. Hektik, Unordnung und Fehlpässe im Spielaufbau waren in der Anfangsphase charakteristisch für das Kirchberger Spiel. Gönnersdorf machte die Räume eng und versuchte es über Umschaltmomente. Solch einer führte fast zur 2:0 Führung, nachdem Ruthsch einen Ballverlust unseres Teams nutzte und aus 40 Metern abzog. Der weit aufgerückte Tim Jakobs konnte den Ball gerade so an die Latte lenken.

In der 20. Minute musste ein Gönnersdorfer Spieler die Partie mit Rot vorzeitig beenden. Der TuS erhoffte sich nun mehr Kontrolle im Spiel. Allerdings gelang es der Mannschaft – trotz hoher Spielanteile – kaum entscheidend Druck aufzubauen. Weiterhin überwiegte das ungeduldige und hektische Spiel in der 1. Halbzeit. Als dann Christopher Wild in der 43. Minute mit gelb-rot vom Platz musste, waren die Verhältnisse wieder gerade gerückt und Kirchberg ging mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

Allen Spielern war bewusst, dass diese Halbzeit sehr enttäuschend war und eine Fortführung dieser Leistung definitiv zur Niederlage führen würde. Die Mannschaft sammelte sich, stimmte sich ein und nahm sich für die zweite Hälfte einiges vor. Dieses Vorhaben konnte in großen Teilen der 2. Halbzeit in die Tat umgesetzt werden. Das Team zeigte eine ganz andere Körpersprache und fand zu ihrem sicheren Kombinationsspiel zurück. Der TuS schaffte es den Druck zu erhöhen und drängte den Gegner immer mehr in die eigene Hälfte.

Konsequenz war in der 62. Minute der Ausgleichstreffer durch Artem Sagel. Dabei spielte Artur Stürz den Torschützen nach einem Doppelpass frei, wodurch Sagel alleine vor dem Torwart stand und einschob. Die Mannschaft ließ nicht nach und machte weiterhin Druck. Ein schöner Spielzug über die linke Seite, der mit einer flachen Hereingabe auf den langen Pfosten von Patrick Sehn-Henn endete, fand Süley Özer, der den Ball in die Maschen schob. In der 73. Minute ging der TuS Kirchberg damit mittlerweile verdient in Führung und konnte diese Dominanz bis in die Schlussphase aufrechterhalten.

Kurz vor Schluss ging es dann noch einmal heiß her: Gönnersdorf mobilisierte die letzten Kräfte und warf alles nach vorne. Ein langer Ball der Gastgeber in den Strafraum sorgte für viel Hektik und landete bei einem Gönnersdorfer Angreifer, der die Kugel an Torwart Jakobs vorbeischob. Auf der Linie verhinderte Patrick Sehn-Henn regelwidrig das Tor und musste mit der roten Karte vom Platz. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ruthsch und sorgte damit für den Ausgleich.

Bei noch zwei verbleibenden Minuten dachte so mancher wohl an den Abpfiff, doch der TuS wagte sich noch einmal an einen Angriff. Torsten Resch, der nach seiner Einwechslung immer wieder für Unruhe sorgte, kam noch einmal im Strafraum zu einem Schussversuch, der mit der Hand des Gegners blockiert wurde. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Resch trat selbst an und verwandelte sicher. Damit endete eine turbulente Partie, die für beide Mannschaften ihre Höhen und Tiefen hatte, mit einem 3:2 Erfolg für den TuS Kirchberg.

Artem Sagel

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