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6. Spieltag (Rheinlandliga): TuS Kirchberg - SG Eintracht Mendig/Bell, 17:15
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7. Spieltag (Rheinlandliga): SG Schneifel-Stadtkyll - TuS Kirchberg, 18:00
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8. Spieltag (Rheinlandliga): TuS Kirchberg - TuS Mayen, 15:00
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9. Spieltag (Rheinlandliga): SV Windhagen - TuS Kirchberg, 15:30
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1. Mannschaft gewinnt mit etwas Mühe das Derby gegen Oberwesel

8:0 Erfolg in Mülheim-Kärlich, dabei zahlreiche spektakuläre Tore und die Tabellenführung erweckten ganz schnell den Anschein, als sei die Partie gegen den SV Oberwesel eine reine Formsache. Doch gerade solche Situationen sind häufig sehr tückisch und gefährlich. Der Kontrahent hat auf den ersten Blick nichts zu verlieren und die favorisierte Mannschaft geht eine Partie nicht mit der nötigen Konzentration an. Genau diese Herangehensweise wollte die Mannschaft von Christian Schneider in der Trainingswoche und beim Spiel selbst möglichst vermeiden. Man nahm den Gegner aus Oberwesel äußerst ernst und bereitete sich konzentriert auf die schwere Aufgabe vor. Die Stärken des Gegners waren bekannt: Viele robuste, große Spieler, eine kompakte defensive Ausrichtung und einige gefährliche Offensivleute – angeführt durch Benjamin Reiner – die zu jeder Zeit in der Lage sind aus unscheinbaren Situationen Tore zu erzielen.

Der TuS Kirchberg wollte dennoch die Heimpartie dominieren und legte sehr impulsiv los: Die Mannschaft dominierte in der Anfangsphase in allen Belangen und schaffte es immer wieder die Hintermannschaft von Oberwesel zu überwinden. Resultat aus dieser hochkarätigen Anfangsphase war eine komfortable 3:0 Führung nach nur 15 Minuten. Zweimal Jonas Heimer und einmal Alex Singer waren dabei zur Stelle und ließen dem Torwart der Gäste keine Chance. Nach diesem fulminanten Auftakt verpasste ein fragwürdiger Elfmeter der Gäste, den Benjamin Reiner verwandelte, dem TuS einen Dämpfer. Unverständlicher Weise verlor die Mannschaft den Faden und agierte fehlerhaft und nervös. Ein Fehler im Aufbau sorgte dann auch für den 2:3 Anschlusstreffer (erneut durch Reiner) in der 31. Minute.

Kirchberg sammelte sich ein wenig und versuchte wieder an die Anfangsphase anzuknüpfen. Für ein wenig Beruhigung sorgte dann auch das 4:2 durch Alex Singer, der nach einem Eckball per Kopf von Artur Stürz bedient wurde und einschob. Mit diesem Zwischenergebnis, mit dem nach der Anfangsphase wohl keiner gerechnet hätte, ging es dann in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang tat sich Kirchberg zu Beginn enorm schwer. Oberwesel wirkte nun deutlich sortierter, verteidigte kompakter und hatte dadurch in den Zweikämpfen mehr Zugriff. Nach einer Balleroberung der Gäste flog ein langer Ball über die TuS Verteidiger, wo wiederum Reiner einstartete und mit einem Heber zum 4:3 abschloss.

In der Folgezeit verflachte die Partie ein wenig. Beide Mannschaften wollten kein großes Risiko eingehen. Kirchberg verwaltete oft den Ball und Oberwesel stand kompakt in der eigenen Hälfte. Es war zu erkennen, dass die Gäste sich die Offensivaktionen für die Schlussphase aufsparen wollten. Allerdings blieb diese Schlussoffensive weitestgehend aus. Ein Freistoßtor in der 90. Minute durch Artem Sagel sorgte dann für die endgültige Entscheidung und gleichzeitig auch für den Endstand von 5:3.

Fazit: Eine tolle Anfangsphase konnte leider nicht aufrechterhalten werden. Die Mannschaft verlor etwas den Faden und agierte zwischenzeitlich fehlerhaft. Dennoch ist der Sieg unter dem Strich verdient, da Oberwesel zwar auf Schlagdistanz war, allerdings nicht zwingend zu Ausgleichchancen kam.

Artem Sagel

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